Sa

20

Jun

2009

Was soll dieser Blog?

Es geht um eine objektive und konstruktive Auseinandersetzung mit dieser Eigenschaft: Sensibilität.

 

Wie können alle davon profitieren? Wie müssen Sensible leben können, damit sie sich wohlfühlen und ihr wertvolles Potenzial entfalten können? Was muss sich verändern, damit die Sensibilität keine Zielscheibe für Verletzungen bleibt, sondern zu einer anerkannten und respektierten Eigenschaft wird? Denn eines steht fest: Sensible Menschen haben es in der heutigen Ellenbogengesellschaft äußerst schwer, sich angenommen zu fühlen. Das ist weder belustigend noch lächerlich, das ist ein ernsthaftes Problem. Nicht selten stellen Menschen sich vollständig infrage und nun kommen Sie: Ist das sinnvoll?

 

Hochsensibilität ist heißes Eisen und dünnes Eis zugleich, für die, die damit leben, meist eher hinderlich, als ein Vorteil. Die, die eher normalsensibel sind, fühlen sich ausgegrenzt, die Hochsensiblen sehen sich angegriffen und unverstanden.

 

Normalsensible könnten unterstützen, Sensible könnten ihre Fähigkeiten zu Gunsten der Gesellschaft einsetzen. Beide Seiten müssen und können aufeinander zugehen und das ist zwingend notwendig, denn wir verschleudern viel ungenutztes Potenzial, wenn wir nur das akzeptieren, was cool ist.

 

Sensibel zu sein bedeutet in Deutschland: Nicht gesellschaftsfähig. Nicht cool.

 

Es wird Zeit, dass sich jeder Einzelne darüber bewusst wird, warum nur Image statt Mensch gilt.

 

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Kommentare: 1

  • #1

    nicola (Dienstag, 09 Februar 2010 01:49)

    ich könnte mir vorstellen, wenn die Bedürfnisse eines jeden einzelnen (soweit wie möglich) -sensibel und auch nicht-sensibel - von dieser Gesellschaft mehr respektiert und geachtet werden, wäre dies doch schon ein großer Schritt nach vorn.

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